Schlußbetrachtung
Der Skinhead-Stil hatte im Laufe seines Bestehens nicht nur an Popularität zugenommen, sondern auch etliche Veränderungen durchgemacht. Diese Veränderungen bezogen sich auf den Kleidungsstil, die Musik und die politische Ausrichtung. Die folgende Grafik soll die Veränderungen im politischen Sektor noch einmal kurz ins Gedächtnis rufen - die Photos sollen die Veränderungen im Kleidungsstil nachvollziehbar machen..
Diese Grafik kann natürlich nur grobe Trends der Differenzierung des Skinhead-Stils in Deutschland aufzeigen. Die Endpunkte der unerschiedlichen Skinhead-Gruppen sind aufgrund allgemeiner Überlegungen festgelegt worden:
• während die rechten Skinheads, die "Boneheads", stetig rechter wurden, schien sich die Rechtsentwicklung der Oi-Skins zu verlangsamen.
• Die S.H.A.R.P.-Skinheads orientierten sich an der ersten Generation von Skinheads in Deutschland.
• Da sich die "Redskins" als links definierten, liegt ihr Endpunkt jenseits des Punktes R4.
Jahr Ur-Skins - nach Differenzierung: Gesamt
Oi-Skins Redskins S.H.A.R.P.-Skins Boneheads (BRD + DDR)
1992 2.ooo 2oo 2.ooo 3.ooo 7.2oo
1991 2.7oo 1oo 1.ooo
2.4oo 7.2oo
199o 3.45o 5o 5oo 2.ooo 6.ooo
1989 2.85o 2o 18o
1.5oo 4.5oo
1988 2.93o 2o 1oo 1.25o 4.2oo
1987 3.ooo * *
1.ooo 4.ooo
1986 1.8oo 5oo 2.3oo
1985 /
* /
1984 / /
1983 1.5oo
1.5oo
1982 *
* = Anfänge der Gruppierungen
/ = keine Angaben
Die Zahlenwerte der Tabelle wie der Grafik fußen auf den verschiedenen Angaben zur Anzahl der Skinheads (vergleiche Kapitel: Skinheads - die harten Fakten, und Angaben im Kapitel: Skinheads in der DDR).
Aufgrund des langen Bestehens des Skinhead-Stils kamen einige Autoren zu dem Schluß, daß der Skinhead-Stil für die betroffenen Jugendlichen eine Lebensphilosophie oder Jugendkultur darstelle, die sich nicht an Äußerlichkeiten festmachen ließe[1]. Jedoch stellten die Autoren nicht dar, was speziell den Skinhead-Stil charakterisiere und ihn dabei erkennbar von anderen Jugendstilen absetzte. Sie erstellten kein dem Skinhead-Stil eigenes, unverwechselbares Profil.
Viele der dem Skinhead-Stil eigenen Kennzeichen - "Spaß haben", sich treffen, klönen, Musik hören, oder zusammen Abhängen und massiver Alkoholgenuß - trafen auch für andere Jugendstile zu. Selbst die hohe Gewaltbereitschaft, den Männlichkeitskult und latente rechte Einstellungen gab es bei anderen Jugendstilen und Jugendlichen. Das einzig Besondere, das übrigblieb, war die ausgeprägte Fremdenfeindlichkeit der Skinheads.
Damit schien sich das orginäre Profil des Skinhead-Stils auf Rechtsradikalität einhergehend mit dem äußeren Erscheinungsbild der Glatze und den mit schweren Stiefeln, zu reduzieren. Für die Mehrzahl der Autoren war dieses auch das Bild, das sie von den Skinheads vermittelten. Der Skinhead-Stil war demzufolge nichts weiter als eine besondere Kostümierung rechter Jungmänner, die allerdings eher die prügelnde Basis als die intellektuelle Elite einer rechtsradikalen Bewegung kennzeichnete.
Bei einem solchen relativ klaren und feststehenden Image des Skinhead-Stils kann es nicht überraschen, daß die meisten Autoren es nicht für nötig erachteten, sich mit den Skinheads selbst intensiver zu beschäftigen. Eine wirkliche Auseinandersetzung mit Skinheads gab es daher nicht. Die Skinheads dienten nur allzuoft der bloßen Illustration diverser Thesen der Autoren. Das galt auch und gerade für Veröffentlichungen in der DDR, da es - im Gegensatz zu Westdeutschland - keine unabhängigen Quellen über die Entstehungs- und Frühzeit des Skinhead-Stils gab.
Als bedenklich muß jedoch die Tendenz der überwiegenden Zahl der Autoren gelten, ansonsten "positive" oder zumindest "neutrale" Aktivitäten der Jugendlichen eindeutig "negativ" zu kennzeichnen, sobald sie Skinheads ausführten. Das Zusammenkommen in Gruppen sei hier als Beispiel genannt. Eine solche Tendenz konnte nur dem Bemühen entsprungen sein, Skinheads in ihrer ganzen Andersartigkeit oder sogar "Abartigkeit" zu zeigen. Es soll hier nicht bestritten werden, daß es Skinheads gab, die tatsächlich dumm, feige und/ oder rechtsradikal waren. Aber das dauernde Aufgreifen gerade dieser Aspekte bewirkte die Herausbildung von Topoi, deren stringentes Weiterwirken eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Skinheads" verhinderte.
Im Zusammenspiel mit den Medien, die, aufgrund ihrer Intention, aufsehenerregende weil auflagenstärkende Berichte zu publizieren, auch zu Einseitigkeit und Übertreibungen neigende Darstellungen veröffentlichten, ergab sich für den Skinhead-Stil ein Teufelskreis - die von den Medien verbreiteten Einschätzungen über Skinheads wurden in der unreflektierten Übernahme zu "Alltagswissen", welches, durch das oft gedankenlose Aufgreifen seitens sozialwissenschaftlicher Autoren, den Stempel der Wissenschaftlichkeit erhielt, auf den die Medien dann verweisen konnten.
Als Erklärungen für das "Skinhead-Sein" eines Jugendlichen wurden primär Defizithypothesen von den Autoren vertreten. Skinhead zu sein war demzufolge Ausdruck eines "Zu-kurz-gekommen-seins", wie auch immer im einzelnen begründet. Unterschiede ergaben sich allenfalls in der Meinung der Autoren, welche Benachteiligung primär dafür verantwortlich war, daß Jugendliche den Skinhead-Stil übernahmen. Die Spanne der Erklärungsansätze reichte von Defiziten im persönlichen Bereich (zum Beispiel einer autoritären Persönlichkeit oder individualpsychologischen Störungen) über familiäre (zum Beispiel zerrütteten Familienverhältnissen), schulische und berufliche (zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder fehlenden beruflichen Erfolgserlebnissen) bis hin zu gesellschaftlichen Bereichen (zum Beispiel den Modernisierungsverlierern und dem Verfall gesellschaftlicher Werte). Diejenigen Autoren, die sich nicht so speziell auf einzelne Defizite festlegen konnten oder mochten, machten ganz allgemein das Milieu marginalisierter Lebensumstände (gekennzeichnet durch alle obengenannten Defizite plus Wohnen in heruntergekommenen Stadtteilen) für die Übernahme des Skinhead-Stils durch Jugendliche verantwortlich.
Bei diesen Erklärungen war sicherlich oft der Wunsch der Vater des Gedankens, denn wären Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und der Skinhead-Stil nur Ausdruck von Marginalität, brauchte es nur genügend finanzielle Mittel, um die Armut zu beseitigen und damit auch die Gewalt, den Rassismus und die Skinheads zum Verschwinden zu bringen.
Zumindest in bezug auf die Skinheads gab es jedoch genug Hinweise, die darauf hindeuteten, daß sie nicht vom Rand der Gesellschaft stammten, sondern aus deren Mitte, aus den wohlbehüteten Elternhäusern der Mittelschicht, wie auch die Mehrzahl der "Hooligans". Während sie am Wochenende oder zu bestimmten Anlässen randalierten, waren sie jedoch im übrigen Leben überangepaßt und hochgradig verhaltensunauffällig. Sie vertraten in der Regel dieselben Werte, die auch ihre Eltern auszeichneten, allenfalls aber vertraten sie diese Werte radikaler und kompromißloser. Spätestens damit standen sie in derselben Tradition wie die von ihren Zeitgenossen als progressiv empfundenen "Wandervögel" der Jahrhundertwende oder Teile der "68er-Generation", die es ob ihres jugendlichen Elans noch nicht gelernt hatten, die latenten Werte ihres Erwachsenenumfeldes zugunsten jener unverbindlichen Überzeugungen der Gesamtgesellschaft zu relativieren[2]. Die Jugendlichen bekannten sich lautstark zu den Werten ihres Umfeldes und begannen, die Erwachsenen bei ihren (- gemunkelten) Worten zu nehmen, und lebten diese Werte und Überzeugungen teilweise so radikal überzeichnend aus, daß die Erwachsenen beziehungsweise die Gesamtgesellschaft entsetzt zurückschreckten - im Falle der Skinheads in bezug auf Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Alkoholgenuß, Männlichkeitskult usw.
Wenn es
im Zusammenhang mit den Phänomen "Skinheads" Defizite festzustellen gab,
so bezogen die sich nicht notwendigerweise auf die Lebensumstände der
Skinhead-Jugendlichen, sondern auf die
Veröffentlichungen über Skinheads:
• Es gab keine Definition des Begriffes "Skinhead".
• Bis auf wenige Ausnahmen wurde ungenügend auf die Entwicklung des Skinhead-Stils in Deutschland eingegangen (- zum Beispiel in Form des Modells der drei Generationen).
• Fast ausnahmslos wurde unzureichend auf die Differenzierung der Skinhead-Szene eingegangen beziehungsweise auf die Bedeutung dieser Differenzierung für das Image der Skinheads als rechte Jugendliche.
• Es existierten kaum empirische Untersuchungen, in denen die Skinheads nicht als Synonym für rechte Jugendliche angesehen wurden.
• Es gab daher selten Objektivität gegenüber dem Skinhead-Stil, sondern eine Voreingenommenheit dahingehend, Skinheads als rechte, zumindest aber als "negative" Gruppe anzusehen.
• Es schien in der Regel kein intensives Quellenstudium durch die Autoren gegeben zu haben. Daher wurde häufig nur recht oberflächlich auf Arbeiten zu Skinheads eingegangen, was oft zu Ungenauigkeiten, Mißinterpretationen und Fehleinschätzungen führte.
• Es gab darüber hinaus eine mangelnde Darstellung der verwandten Quellen in bezug auf Skinheads.
• Es fand in aller Regel keine Diskussion über den Forschungsstand in bezug auf Skinheads statt. Somit gab es nur zaghafte Versuche, über den Tellerrand des eigenen Forschungs- oder Arbeitsgebietes hinauszusehen.
• Es fehlte (daher?) oft der Bezug auf Thesen und Fakten, die der eigenen Auffassung des Autoren entgegenstanden. Natürlich wurden solche Ergebnisse in die Werke der Autoren oft auch nicht eingearbeitet.
• Es wurde ein schwammiger Sprachstil verwandt, zum Beispiel kam es zur häufigen Verwendung des sehr ungenauen Begriffes: "die rechtsradikalen Skinheads". Was bedeutete dieser Ausdruck? War er eine Qualifikation der Gesamtgruppe oder bezog er sich nur auf eine Teilgruppe, nämlich diejenigen Skinheads, die sich durch Rechtsradikalität auszeichneten?
Alles im allem muß angesichts des Fehlens grundlegender Standards wissenschaftlichen Arbeitens und aufgrund anderer obengenannter Überlegungen den meisten Veröffentlichungen, auch wenn sie von recht namhaften Autoren verfaßt worden waren, das Kriterium solider Wissenschaftlichkeit abgesprochen werden.
Daher ist für die Zukunft zu fordern, daß eine "objektive" Forschung eingeleitet wird, die sich nicht nur, wie bisher üblich, mit den rechten Skinheads auseinandersetzt, sondern auf die Gesamtheit der Skinheads ausgerichtet wird, und die nicht nur empirische Daten erbringt, sondern auch mittels Tiefen- oder Intensivinterviews, auch mittels teilnehmender Beobachtung einen inhaltlichen wie quantitativen Überblick über die ganze Diversität des Skinhead-Stils ergeben soll. Es erübrigt sich, zu fordern, daß bei solcher Forschung der Blick über die Grenzen des eigenen Forschungs- oder Arbeitsfeldes hinausgehen muß, um somit eine größtmögliche Vernetzung aller zur Verfügung stehenden Informationen zu erreichen.
Von den Autoren ist zu fordern, daß sie einerseits in ihren Arbeiten auch den Begriff "Skinhead" definieren und andererseits sprachliche Ungenauigkeiten aufgeben. Sprachliche Klarheit mag dann zwar zu steifen Formulierungen führen, da Begriffe wie "Skinheads", "Skins", "rechtsradikale Skins", "Nazi-Skins" nicht mehr abwechselnd synonym verwandt werden können, ist aber dennoch äußerst wünschenswert, um die Argumentation der Autoren nachzuvollziehen. So könnten Begriffe die unterschiedliche Art und Stärke des politischen Engagements verdeutlichen, zum Beispiel wenn der Begriff "Nazi-Skin" jenen Skinhead-Jugendlichen vorbehalten wird, die organisatorische Kontakte zu extrem rechten Parteien und Organisationen unterhalten. "Rechtsradikale Skinheads" wären diejenigen Jugendlichen, die zwar noch nicht in die rechten Parteien oder Organisationen fest integriert sind, aber entweder über persönliche oder andere Kontakte bzw. Informationen ein größtenteils geschlossenes rechtes Weltbild besitzen und daher relativ einfach für die Zwecke rechter Parteien und Organisationen zu mobilisieren sind. Der Begriff "Oi- Skins" kennzeichnete die Jugendlichen der Skinhead-Szene, die ein eher diffuses Wissen von rechten Positionen und Ideologien aufweisen und daher als rechte "Spontis" eher provozieren wollen, als sich als Vorkämpfer einer rechten Bewegung zu sehen. Der Ausdruck "S.H.A.R.P.-Skins" bliebe denjenigen Jugendlichen vorbehalten, die zwar unpolitisch sind, aber trotzdem das gleiche Gewaltpotential und gleiche Verhaltensweisen wie ihre rechten "Brüder" aufweisen. "Redskins" bliebe als Ausdruck für jene Jugendlichen vorbehalten, die politisch linke Positionen vertreten. "Skinhead" bliebe als Oberbegriff denjenigen Ausführungen reserviert, die sich auf die gesamte Breite des Skinhead-Stils bezögen – was die wenigsten Aussagen beträfe.
Dieses sind natürlich nur Vorschläge zur Trennung der Begriffe. Dieses erste Herantasten müßte durch die oben geforderte Forschung inhaltlich gefüllt werden.
Darüber hinaus muß eindringlich gefordert werden, daß insbesondere die Jugendforscher unvoreingenommen an die Gruppe der Skinheads herangehen. Sie sollten nicht von vorn herein von negativen Dispositionen oder Defiziten ausgehen, wenn erklärt werden soll, warum Jugendliche den Skinhead-Stil übernehmen. "Positive" Werte bei den Skinheads müßten die Wissenschaftler auch als solche benennen: Werte wie "Freundschaft", "Kameradschaft", "Gruppenidentität", "Gruppenwärme", "Gemeinschaft", "Solidarität in 'schweren' Zeiten" usw. sind durchaus "positive" Werte und daher auch erst einmal nicht ehrenrührig, wenn sie bei Skinhead-Gruppen ausgemacht werden. In einem zweiten Schritt sollte, wenn nötig, versucht werden, darzulegen, wie "positive" Werte in einem negativen Kontext Verwendung finden und zum Beispiel zur Rekrutierung und/ oder Indoktrinierung von Jugendlichen verwandt werden. Eine solche bewußte Entfremdung positiver Werte von ihrer ursprünglichen Bedeutung spiegelt sich auch im Vorgehen bestimmter "religiöser" Sekten wider.
Viele liebgewonnene Mythen müssen ebenfalls besonders von den Jugendforschern aufgegeben werden, zum Beispiel:
• daß die "Jugend" als "progressiv", also links, einzuschätzen ist,
• daß Protest immer nur von links kommt,
• daß Rockmusik als "Bauchmusik" notwendigerweise antikonstitutionell und daher links ist,
• daß Gewalttätigkeit, Rassismus usw. Ausdruck von Benachteiligung sind,
• daß rechte Jugendliche fast grundsätzlich aus marginalisierten Lebenssituationen stammen,
• daß rechte Jugendliche (daher?) dumm sind.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß es sehr wünschenswert wäre, wenn es zu einer intensiveren Forschungstätigkeit zum Thema "Skinheads" käme. Nicht nur, um mehr beziehungsweise überhaupt einmal "objektives" Wissen über Skinheads zu erbringen, sondern auch, weil anhand der Forschungsergebnisse eine Reihe theoretischer Überlegungen der Sozialwissenschaftler "überprüft" werden könnte (- zum Beispiel die These einer zunehmenden Auflösung der "zivilen Gesellschaft", die These der veränderten beziehungsweise immer radikaler werdenden Jugendbewegungen. Immerhin sind die Skinheads der ersten Generation wie auch Teile der zweiten mittlerweile über 3o Jahre alt. Anhand ihrer Lebensbiographie könnte be- oder widerlegt werden, ob sich die Mitglieder der neueren gewalttätigen Jugendbewegungen tatsächlich nicht mehr in die Gesamtgesellschaft integrieren ließen, wie einige Autoren behauptet hatten. Die wissenschaftlichen Antworten hätten sicherlich auch Rückwirkungen auf die Thesen zur Bedeutung der Jugendkultur für den einzelnen Jugendlichen und deren Einfluß auf das spätere Leben.).
Es bleibt zu hoffen, daß in Zukunft die gesellschaftliche Wahrnehmung von Skinheads und die Forschungsarbeiten nicht derselben Stigmatisierung unterliegen wie bisher.
Anhang
Die folgenden Photocollagen sollen die Veränderungen der verschiedenen Skinhead- Gruppen beziehungsweise Skinhead- Generationen verdeutlichen.
Da sich kaum einer der Autoren ausführlich mit den einzelnen Szenen innerhalb der Skinheads beschäftigt hat, gibt es auch kaum Photomaterial, das zielgerichtet die einzelnen Skinhead- Stile dokumentiert.
Die Collagen sollen zumindest ansatzweise versuchen, unterschiedliche Kleidungsstile der Skinhead- Szenen darzustellen.
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