Verdun
400 Miles- a field of fire!
Visitez les champs de bataille- Besuchen Sle die Schlachtfelder.
| Das Beinhaus - |
Knochenstücke und Skelettreste von 130.000 Mensehen |
| Douaument - |
Ein ganzes Dorf- ins Nichts gesprengt |
| Das Gelände - |
Pockennarbige Kraterlandschaft |
| Die Felsen - |
Zu Kies zertrümmert |
| Der Boden - |
Alle paar Meter ragt Metall aus ihm heraus |
| Die Wege - |
„Betreten verboten! Danger de mort! |
| Die Granaten - |
Trotz mehmaligen Absuchens liegen nach 70 Jahren immer noch scharfe
Granaten im Wald. |
| Der Wald - |
Verkrüppelte Bäume,verfilztes Gestrüpp |
| Die Namen - |
Le Mort Homme, Froideterre, Bois Brûlé, Ravin de la
Mort, Bois des Maladies, Ravin de Cul Brûlé, Cote 304 |
| Die Toten - |
600.000 (Amerikaner, Deutsche, Engländer, Franzosen) |
| Die Umgebung - |
Unfruchtbare, zerfetzte, grau- schwarze Ebene, hinausschreiend
auf alle Zeiten bestialischen Schmerz, blinde Verzweifelung und
panischen Irrsinn
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aber-
nichts von alledem,
stattdessen-
goldgelbe Ähren wiegen sich harmonisch
im lauen Wind.
Wie kann die Natur es wagen, so friedlich auszusehen. Wie kann die Erde es wagen je wieder
etwas Lebendes hervorzubringen, und dann auch noch Getreide- Getreide,
aus dem Brot gemacht wird, Hauptbestandteil der Nahrung und damit Sinnbild
des Lebens. Brot aus einem Boden, der so blutgetränkt war, daß sich
schon Pfützen und Rinnsale zu bilden begannen.
Brot aus verwesenden, eitrigem Blut- Schlamm.
Hat nicht die anmutige Natur ihre Unschuld verloren, ist sie nicht zur
abscheulichen Komplitzin des Krieges geworden, da sie Geschändetes
vertuscht, mit Schöntheit bedeckt ?
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